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Ein Angebot von
Interschutz auf einen Blick
Öffnungszeiten
INTERSCHUTZ
08. - 13. Juni 2015
Täglich: 9 - 18 Uhr
Tickets
Tagesticket: 19,80 €
Dauerticket: 45,00 €
Tagesticket Schüler, Studenten, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende (mit Nachweis): 12,00 €

Ticket-Bestellung und Registrierung
Programm
Veranstaltungsübersicht zu:
INTERSCHUTZ Hannover
Ansprechpartner
INTERSCHUTZ Live / Messezeitung
Herr Jürgen Pfister
Tel.: 089 97399743 · Fax: 089 97399744
anzeigenverkauf@grassgreenmedia.com

retter.tv
Christiane Horn
Curt-Frenzel-Str. 2
86167 Augsburg
Tel. 0821 / 455 - 2077

Deutsche Messe
INTERSCHUTZ-Team
Tel. 0511 / 89-39000
Messe-Zeitung
Erscheinungstermine:
Mo 08. Juni 2015 und
Fr 12. Juni 2015
Mobil vor Ort
GVH
Taxihalteplatz
Eingangshalle West
Taxen
Hallo Taxi Hannover
Tel.: 0511 / 3811
Mein Taxi Hannover
Tel.: 0511 / 43 43 43

Geldautomaten
Sparkasse Hannover und Nord/LB.
Eingang Nord 1 sowie an der Halle 10, innerhalb des Eingangs Nord 2 und im IC. (ll)

Fundbüro
Informations-Centrum (IC)
(Telefon 05 11/38-9 91 09), nicht abgeholte Fundsachen wandern in das Fundbüro der Stadt Hannover (05 11/16 84-24 57).
Stadt Hannover
Tourist-Info Hannover
E-Mail
Zimmervermittlung
Tel.: +49 511 12345555
INTERSCHUTZ.de
Das Informationsportal zur INTERSCHUTZ der Deutschen Messe:
interschutz.de
Interschutz LIVE
INTERSCHUTZ LIVE ist die crossmediale Messezeitung zur INTERSCHUTZ von retter.tv unterstützt von der Deutschen Messe. Hier laufen alle Informationen aus den wichtigsten Kanälen im Web zusammen und stehen Ihnen kostenlos zur Verfügung. Werden Sie auch selbst aktiv! Schreiben Sie jetzt Ihren Beitrag zur INTERSCHUTZ in Hannover und zeigen Sie Ihre Bilder und Videos schnell und einfach auf INTERSCHUTZ LIVE und retter.tv.

„Digital in die Katastrophe“: Bühnenmagazin auf der Interschutz 2015

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Mit den Trends der Digitalisierung bei Rettungskräften im Einsatz haben sich Experten am Freitag auf der Interschutz 2015 in Hannover beschäftigt. Nach der Veranstaltung waren sich Experten und Besucher einig: „Die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt kann Leben retten“ – und um das zu ermöglichen muss in Zukunft alles getan werden.

Was passiert eigentlich, wenn Technik auf die Realität im Einsatz trifft? Das war das Thema des Bühnenmagazins auf der Interschutz 2015. Moderiert wurde die Veranstaltung von Thomas Kuhn, Technikredakteur der Wirtschaftswoche, und IT-Journalist Christian Spanik live auf der Bühne der Interschutz in Halle 25 an Stand D 26. Beide Moderatoren sind nicht nur in der Welt der Technik, sondern als langjährige Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr, auch in der Welt der Rettungskräfte zu Hause.

In einer Mischung aus Gastvorträgen, Talkrunden und Filmbeispielen wurden neue Technologien bei der Rettung von Menschen in Katastrophengebieten vorgestellt. Weiterhin wurde gezeigt, wie Einsatzkräfte bei Großeinsätzen besser geschützt werden können.

Kommunikation im Krisenfall

Daneben spielte bei der Veranstaltung vor allem das Thema sichere Kommunikation im Krisenfall eine große Rolle. Als Beispiele wurden Großereignisse wie die Hochzeit von William und Kate, aber auch Tragödien wie die Love Parade in Düsseldorf genannt. In Düsseldorf war beispielsweise zwei Stunden, nachdem der erste Notruf abgesetzt wurde, aufgrund der Überlastung der Mobilfunkanbieter kein Handynetz mehr verfügbar.

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Fällt das Mobilfunknetz aus oder ist überlastete, können Hilfesuchende keine Informationen mehr nach außen verbreiten. Außerdem bedeutet das, dass den Rettungskräften keine sicherheitsrelevanten Informationen mehr zur Verfügung stehen. Aufgrund dessen gab es von Seiten der „Digitalen Welt“ ein ganz klarer Plädoyer für „einen Informationsaustausch jederzeit und an jedem Ort.“

LTE ist die Zukunft

Für die Experten liegt die Lösung ganz eindeutig in einem stark ausgebauten LTE-Netz, über das die Rettungskräfte, ihren Wünschen nach, spätestens im Jahr 2020 auch im Einsatz zugreifen können.

Des Weiteren wurde erläutert, dass es von Seiten der Rettungskräfte keine Angst vor der Digitalisierung im Einsatz geben würde. Einsatzkräfte seien sich im Klaren darüber, dass „die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt Leben retten kann“. Auch im Krisenfall muss die Kommunikation funktionieren.

In diesem Zusammenhang wurde bemängelt, dass es nicht sein könne, dass Einsatzkräfte dann schneller mit ihrem privaten Smartphone Informationen abrufen können, als mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln. Außerdem seien das keine Verlässlichen Informationen, sodass die Rettungskräfte unnötig in Gefahrensituationen gebracht werden können.

Niemand weiß, wohin die Reise geht

Am Ende der Veranstaltung stand fest: Keiner kann sagen, wohin die Reise genau geht. Sicher ist man sich aber, dass die Digitalisierung den Informationsfluss und somit auch die Einsatzmöglichkeiten und die Sicherheit für Einsatzkräfte in Ausnahmesituationen in Zukunft erheblich beeinflussen und erleichtern wird.

Vor Jahren haben Experten im TV „dieses Internet“ erklärt…Wer weiß vielleicht lachen wir in 20 Jahren genauso über uns, die wir uns heute noch nicht die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung bei Rettungskräften vorstellen konnten….

(Autorin: Helena Düll)